Deutschland: Mobbing Decision Tageblatt online
Gemobbt: 15000 Euro zahlen Nachrichten Mit Tuscheln fängt’s an, mit Mobbing hört’s auf: Mit „Prima Klima“ beugt der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt schlechtem Betriebsklima vor. Foto: Bilderbox Berät Mobbingopfer: Wulf Gräntzdörffer. Foto: Kappelt Gemobbt: 15 000 Euro zahlen Kollegen zu Schmerzensgeld an gemobbte Frau verdonnert – Betriebsklima verbessern Stade (ka).Das „Gesocks aus dem Osten“ war eine der Beleidigungen, die die Disponentin einer Stader Spedition über sich ergehen lassen musste. Daneben deckten die beiden Kollegen die Frau mit sexuellen Beleidigungen und Belästigungen ein. Die Quittung kam jetzt: 15 000 Euro erhält die Frau als Schadensersatz und Schmerzensgeld vom Arbeitsgericht Stade zugesprochen. Rechtsanwalt Egmont Bilzhause forderte zunächst 35 000 Euro für seine Mandantin, schließlich war sie ob der regelmäßigen Mobbing-Attacken krank geworden und hatte gekündigt. „Die Summen sind durchaus realistisch“, weiß der Stader Fachanwalt für Arbeitsrecht. Zunächst leugneten die beiden Männer die verbalen Schläge unter die Gürtellinie. Erst als der Anwalt den E-Mails der beiden Mobber mit zotigen Anmachen präsentierte, kam Bewegung ins Thema. Der Arbeitgeber war schnell bereit, ob seiner Fürsorgepflicht und als Verantwortlicher in der Dienstaufsicht einen Teil des Schadensersatzes und Schmerzengeldes zu übernehmen. Gleichzeitig bekamen die mobbenden Männer eine Abmahnung durch den Vorgesetzten. Und sie willigten dann nach langem juristischen Zögern ein, ebenfalls Geld an die Frau zu zahlen. Im Alltag der Gerichte kommt Mobbing wenig vor, bestätigen Arbeitsrichterin Britta Kriesten und Gunnar Wegener von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft. „Viele durchleben noch mal die psychischen Qualen und scheuen daher ein langes Verfahren“, beobachtet Richterin Kriesten. Häufig müssten die verbalen Entgleisungen durch ein Mobbing-Tagebuch nachgewiesen werden. Im Alltag der Firmen kommt Mobbing jedoch vermehrt vor, ohne dass es zur Klage kommt, beobachtet Wulf Gräntzdörffer vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt in Stade (KDA). Der Mobbing-Experte berät viele Betroffene im Einzelgesprächen und in Gruppen. Gräntzdörffer ist auch schon mal als Konfliktschlichter in den Firmen unterwegs. „Prima Klima“ heißt die Aktion des Kirchlichen Dienstes, bei der es um Verbesserungen an den Arbeitsplätzen geht. Zum Beispiel im Krankenhaus oder im Harsefelder Rathaus. Achtsamkeit und gegenseitige Wertschätzung am Arbeitsplatz seien wichtig, aber auch eine bessere Organisation der Arbeitsabläufe. Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt, Jorker Straße 4, Stade, Telefon 0 41 41/ 6 30 68. Web-Tipp: www.kirchliche-dienste.de Artikel erschienen am: 14.05.2008 Artikel drucken Fenster schließen © Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG http://meta.fgov.be
www.caw.be www.jobat.be www.klasse.be www.limits.be www.p-i.be www.prevent.be www.sasam.be www.vdab.be www.vrouwenraad.be www.wav.be www.wvc.vlaanderen.be Leymann hat in seinen Forschungen (1993) insgesamt 45 verschiedene solcher Handlungen gefunden und sie in fünf Bereiche aufgeteilt:
1. Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen 2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen 3. Angriffe auf das soziale Ansehen 4. Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation 5. Angriffe auf die Gesundheit top 1. Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen Der Vorgesetzte schränkt die Möglichkeiten ein, sich zu äußern. Man wird ständig unterbrochen. KollegInnen schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern. Anschreien oder lautes Schimpfen. Ständige Kritik an der Arbeit. Ständige Kritik am Privatleben. Telefonterror. Mündliche Drohungen unter vier Augen. Schriftliche Drohungen (sind selten- wegen des Beweises). Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten. Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne dass man etwas direkt ausspricht. top 2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen Man spricht nicht mehr mit dem/der Betroffenen. Man lässt sich nicht ansprechen. Versetzung in einen Raum weitab von den KollegInnen. Den ArbeitskollegInnen wird verboten, den/die Betroffene(n) anzusprechen. Man wird "wie Luft" behandelt. top 3. Angriffe auf das soziale Ansehen Hinter dem Rücken des/der Betroffenen wird schlecht über ihn/sie gesprochen. Man verbreitet Gerüchte. Man macht jemanden lächerlich. Man verdächtigt jemanden, psychisch krank zu sein. Man will jemanden zu einer psychiatrischen Untersuchung zwingen. Man macht sich über eine Behinderung lustig. Man imitiert den Gang, die Stimme oder Gesten, um jemanden lächerlich zu machen. Man greift die politische oder religiöse Einstellung an. Man macht sich über das Privatleben lustig. Man macht sich über die Nationalität lustig. Man zwingt jemanden, Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewusstsein verletzen. Man beurteilt den Arbeitseinsatz in falscher oder kränkender Weise. Man stellt die Entscheidungen des/der Betroffenen in Frage. Man ruft ihm/ihr obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach. Sexuelle Annäherungen oder verbale sexuelle Angebote. top 4. Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation Man weist dem/der Betroffenen keine Arbeitsaufgaben zu. Man nimmt ihm/ihr jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so dass er/sie sich nicht einmal selbst Aufgaben ausdenken kann. Man gibt ihm/ihr sinnlose Arbeitsaufgaben. Man gibt ihm/ihr Aufgaben weit unter seinem/ihren eigentlichen Können. Man gibt ihm/ihr ständig neue Aufgaben. Man gibt ihm/ihr "kränkende" Arbeitsaufgaben. Man gibt dem/der Betroffenen Arbeitsaufgaben, die seine/ihre Qualifikation übersteigen, um ihn/sie zu diskreditieren. top 5. Angriffe auf die Gesundheit Androhung körperlicher Gewalt. Anwendung leichter Gewalt, zum Beispiel um jemandem einen "Denkzettel" zu verpassen. Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten. Körperliche Misshandlung. Man verursacht Kosten für den/die Betroffene, um ihm/ihr zu schaden. Man richtet physischen Schaden im Heim oder am Arbeitsplatz des/der Betroffenen an. Sexuelle Handgreiflichkeiten. ![]() Student goons (probably on full scholarship) were allowed by University Officials to stalk and harass Dr. Allen Gribben, English professor - until he was finally forced to leave his position ![]() Cynthia Stoll was forced to bleed on herself at the United States Post Office; her supervisor was never punished ![]() Mobbing Kills MOBBING
(Sent by Udo Mockel, Germany) Grey walls build up from intrigue, jealousy, envy and fear - Surround you, narrow you, threaten you to squeeze. The walls come closer, making you anxious - Because it's so narrow! No place to rest, to breath! You are caught, no way out, no door, no hand to hold you! Darkness inside your soul which all excludes. Nothing's worth anymore. You think to give up yourself. After some time you see a light coming through the walls. Nearly impossible to get rid of the horror - to give yourself new courage - to be a human being once again. Keep on trying, until you succeed - Until you leave the dungeon far behind you - Which was forced by your environment! MOBBING Graue Mauern, aufgebaut aus Intrige, Missgunst, Neid und Angst, umgeben dich, engen dich ein, drohen dich zu erdrücken. Die Wände kommen auf dich zu, beängstigende Enge um dich, kein PLatz zum ausruhen, durchatmen. Du bist gefangen, kein Ausweg, keine Tur, keine Hand die dich hält. Dunkelheit in deiner Seele die alles ausschliesst nichts mehr gelten lässt die dir sagt "Gib auf!" Irgendwann siehst du ein Licht, das die Mauern durchdringt. Es Fällt schwer das Grauen abzustreifen, sich aufzurichten, wieder Mensch zu werden. Gib deine Versuche nicht auf, bis es dir gelingt, bis du das Verlies hinter dir lässt, das deine Umwelt dir aufzwang. |
![]() One of Val's rescues from a feral kitten colony near her property
"The tiniest feline is a masterpiece."
Leonardo da Vinci |